Die Fachschaft "Geschichte" stellt sich vor:

Titelgesch03

Fachlehrer für "Geschichte" sind:  
Herr Dieckmann Geschichte / Deutsch / Seminarfach
Frau Baunack Geschichte / Wirtschaft & Recht
Frau Brettin (Referendarin) Geschichte / Deutsch
Frau Dr. Reichard Geschichte / Ethik
Frau Stalzer Geschichte / Sport
Herr Schulz Geschichte / Sport
Frau Wohlgefahrt Geschichte / Sport / Seminarfach

GeschLehrer1401

Was lernt man in und warum lernt man Geschichte?

An dieser Stelle lassen wir einen antworten, der es wissen muss –zumindest heißt sein Sachbuch so:
Dietrich Schwanitz. Bildung. Alles, was man wissen muss. Frankfurt a. M. 1999, S. 29

„…jede politische Kultur braucht eine Vorgeschichte, die sie stützt und die sie legitimiert. Ohne eine solche Vorgeschichte werden die Menschen ihre eigene Gesellschaft nicht verstehen. ….
Deshalb ist es nötig, die »große Erzählung« von der Geschichte unserer Gesellschaft neuzufassen und sie auch als „zusammenhängende Geschichte“ wieder zu lehren. …
Die große Erzählung unserer Geschichte ist das Gerüst, in das wir alle anderen Kenntnisse einfügen: Unser Bildungswissen ist historisch geordnet, nicht systematisch. Und diese Schematisierung der Geschichte erfolgt über die Chronologie. Man muss deshalb einen Überblick über das Zeitgerüst haben.
Dabei muss man den Schwachsinn vergessen, mit dem die Bildungsreformer die chronologische Ordnung als Leitfaden des Geschichtsunterrichts zerschnitten und durch solche Trümmer wie Unterrichtseinheiten über »die mittelalterliche Burg« oder »den Reisanbau in Vietnam« ersetzt haben. Indem man gegen die Paukerei von Jahreszahlen polemisierte, gab man zu erkennen, dass man den Verstand verloren hatte: Jahreszahlen sind nicht einfach Zahlen, sondern Vergleichspunkte für weit Auseinanderliegendes, Markierungen für die Gliederung von Abschnitten, Bojen auf der See der Ereignisse, erleuchtete Straßenschilder in der Nacht, die den Weg der Geschichte erst ordnen. Wer gegen die Chronologie polemisiert, ist so meschugge wie jemand, der die Abschaffung der Bretter aus den Bücherborden zu seiner Lebensaufgabe macht.“

16.09.2014