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Mathe im Wald

- Projekttag der Klasse 5b -

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Wir, die Schüler der Klasse 5b, haben uns am Donnerstag, dem 10.11.2011 an der Schule getroffen und sind pünktlich um 07.45 Uhr zum Stern im Steigerwald losgelaufen.
Da wir ziemlich zügig gelaufen sind, waren wir schon etwas vor der verabredeten Zeit da  und konnten das Projekt mit einen ordentlichen Picknick beginnen. Dann kamen auch schon unsere „Lehrer“. Ein netter Mann und eine junge Frau, die beide an der Fachhochschule in Erfurt Forstwirtschaft unterrichten. Sie haben uns begrüßt und in zwei Gruppen aufgeteilt.
Als erstes  wurden uns ein paar Rechenaufgaben gestellt.  Als diese gelöst waren, haben wir Haselnüsse bekommen, die wir verstecken sollten.  Wir sollten darauf achten, dass uns beim Verstecken niemand beobachtet und gleichzeitig versuchen zu sehen, wo die anderen ihre Nüsse verstecken.
Nun sind die zwei Gruppen getrennt losgelaufen. Manche haben noch eine Kluppe (Gerät zum Messen des Baumdurchschnitts) oder ein Maßband in die Hand bekommen. Auf dem ersten Weg sollten wir fünf verschiedene Blätter sammeln. Diese haben wir dann zugeordnet.
Ein Stückchen weiter haben wir getestet, wie groß unsere Schritte sind. Dazu haben wir ein Maßband auf den Boden gelegt, welches 20 Meter lang war. Wir sollten diese Strecke mehrmals abgehen und herausfinden, wie viele Schritte wir brauchen. Unser Durchschnitt lag bei 27 Schritten.
In kleinen Teams haben wir  als Nächstes den Umfang und den Durchmesser von jeweils 10 Bäumen bestimmt und anschließend den Durchschnitt errechnet.
Nun sollte sich jeder einen Stock suchen, der so lang war, wie der eigene Arm. Damit wurde uns eine Methode beigebracht, wie man die Höhe eines Baumes bestimmen kann.
Anschließend gab es eine Überraschung: Es wurde ein Baum gefällt, und wir durften zuschauen! Wir mussten natürlich Abstand halten. Nachdem der Baum gefallen war, durften wir wieder nah dran. Für jeden von uns gab es eine Baumscheibe und wir haben die Ringe im Stamm gezählt, um das Alter des Baumes herauszubekommen.
Zum Schluss sollten wir noch versuchen, unsere Haselnüsse wiederfinden. Doch nicht alle waren erfolgreich. Nach drei Stunden bei Nebel und Kälte im Wald, war mancher ganz schön durchgefroren und wir waren froh, uns wieder auf den Rückweg zur Schule machen zu können.

11.10.2012