Theaterwoche10004

 
 
Momo und die Grauen Herren

(nach Michael Ende)


- Szenen aus der Geschichte -

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In Michael Endes Buch „Momo“ haben die Grauen Herren und auch der Handlungsschauplatz keine Namen. Stattdessen stellen sich die Grauen Herren als Agenten mit Nummern vor und die Handlung ereignet sich in einer namenlosen Stadt. Dabei wäre es aus der Sicht eines Schülers einfach,  jedem Grauen Herren eine Bezeichnung zuteil werden zu lassen. Könnte doch der eine „Kursarbeit“, ein anderer „Hausaufgaben“ und ein besonders bösartiger und Zeit verrauchender „Seminarfacharbeit“ heißen. Unter der Leitung ihres drohenden Anführers, welcher wohlmöglich „Zukunft“ genannt werden könnte, würde dieses Schreckenstrio und weitere graue Herren über eine Stadt namens „De2/11“ herfallen und versuchen, den Bewohnern ihre Zeit zu stehlen. Doch würde sich unter den 20 Schülern, welche De2 /11 bewohnen eine „Momo“ finden? Eine Momo, welche zusammen mit ihren Freunden den Kampf gegen die Zeitdiebe antreten würde? Wäre jemand bereit, sich nicht vom Stress der Grauen Herren überwältigen zu lassen und Zeit für Freunde, Freizeit oder auch ein wenig Kunst zu „opfern“? Mit Bestimmtheit lässt sich nach unserer Theaterwoche sagen: Ja! Denn wir haben als Kurs unseren Zeitdieben den Kampf angesagt und haben Kursarbeiten, Seminarfacharbeit und auch die ungewisse Zukunft für eine Woche vergessen. Eine ganze Schulwoche, das sind fünf Tage, also 432000 Sekunden haben wir uns ausschließlich mit Michael Endes Buch „Momo“  beschäftigt und dieses gleich zweimal als Theaterstück auf die Bühne gezaubert und ichdenke, dass Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Alexandra von Thümmler D2/11
25.07.2012