Ability - Projekt 2014

der Klasse 9b

Im Rahmen des Ability Projekts, was drei Tage umfasste, lernte unsere Klasse, die 9b, sowie andere neunten Klassen, viel Neues, das uns bei der Berufswahl helfen soll. Vorbereitend auf das Unternehmensplanspiel gestaltete der LKJ Thüringen e.V. einen Informationstag. An diesem Tag wurde die Klasse in zwei Gruppen geteilt. Die Mitarbeiterinnen des Ability Projekts stellten uns die einzelnen Berufe der fiktiven Firma (SPEED FF) und deren Aufgabenbereiche vor.

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Firmenlogo

Das Unternehmen bestand aus der Geschäftsführung, der Personalabteilung, der Abteilung für Entwicklung und Design, der Produktionsabteilung, der Logistikabteilung, der Marketingabteilung sowie dem Baustoffgroßhandel, der natürlich extra gelagert, einen eigenen Standort hatte.

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Produktion
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Logistik
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Baustoffhandel
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Personal
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Personal
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Marketing
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Produktion
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Geschäftsführung
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Entwicklung & Design
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Geschäftsführung und Marketing
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Personal
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Entwicklung & Design
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Geschäftsführung und Baustoffhandel
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Geschäftsführung und Entwicklung & Design

Außerdem erarbeiteten wir in Gruppenarbeit wie eine gute Bewerbungsmappe auszusehen hat und was man bei einem Vorstellungsgespräch beachten sollte. Zur Auflockerung dienten die Teamfähigkeit fördernde Spiele. Diese bereiteten uns viel Spaß.
Am Ende des Tages versuchten wir unsere Stärken und Schwächen, die wir uns im Verlaufe des Tages bewusst gemacht haben, einzuschätzen. Daraus schlussfolgerten wir unsere zwei Wunschberufe in der fiktiven Firma. Zu Hilfe nahmen wir auch unsere Selbst- und Fremdeinschätzungen aus unserem Azubiyo-Heft, die wir im W/R-Unterricht ausgefüllt hatten.
Im Verlaufe der nächsten Woche wurden die Berufe für das Planspiel bekannt gegeben. Hierbei wurde versucht, auf die Wünsche jedes Schülers Rücksicht zu nehmen. Einige Wenige mussten allerdings in einer anderen Abteilung untergebracht und somit umgelenkt werden.
Nun gab es die Aufgabe, sich auf die jeweilige Stelle zu bewerben. Dies taten wir, in dem wir eine Bewerbungsmappe mit Anschreiben, Lebenslauf (mit Foto), Zeugniskopien und Bescheinigungen von Praktika oder andere Referenzen abgaben.
Nach knapp zwei Wochen kam das Ability-Team wieder an unsere Schule und führte möglichst authentisch mit jedem Einzelnen ein Bewerbungsgespräch durch. Während drei Schüler gleichzeitig ihre Vorstellungsgespräche hatten, war für den Rest der Klasse normaler Unterricht angesagt. Die zwei Geschäftsführer saßen in den Gesprächen mit dabei, um uns das Gefühl eines echten Bewerbungsgespräches zu geben. Jeder bekam direkt nach seinem Gespräch, von den Ability-Team- Mitarbeiterinnen, eine Auswertung über die Qualität seiner eingereichten Bewerbungsdokumente, sein Auftreten während des Bewerbungsgespräches und damit verbunden natürlich auch die Auskunft, ob er auf dem Arbeitsmarkt wirklich eine Chance auf diese Arbeitsstelle gehabt hätte oder nicht. Am Ende des Tages wurden die Bewerbungsmappen der ganzen Klasse ausgewertet und eine Vertreterin der Stadtwerke beantwortete uns alle Fragen und gab uns Tipps, was wir besser machen könnten.
Das Planspiel fand am darauffolgenden Tag statt. Als alle Schüler anwesend waren, wurde der jeweilige Arbeitsstandort bekannt gegeben. Die Standorte waren auf drei Räume verteilt. Das Planspiel dauerte ein Schultag, aber dieser stand für einen Monat in Spielzeit. Unsere Firma SPEED FF standen 90 000 Euro zur Verfügung. Mit diesem Budget konnten wir wirtschaften. Das Produkt unseres Unternehmens trug den Namen „Hovermobil“ und war ein Luftkissenfahrzeug, was durch Elektromotoren angetrieben wird.

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Hovermobil
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Familien-Hovermobil

Die Aufgabe der Geschäftsführung bestand darin, die Abläufe in der Firma zu koordinieren und den anderen Abteilungen, über den Tag verteilt drei Aufgaben zu geben.  Die meisten Abteilungen hatten selbst ein gewisses finanzielles Budget, womit sie z.B. die erforderlichen Materialien beim Baustoffgroßhandel einkaufen konnten. Die einzelnen Abteilungen (bestanden aus 2-3 Schülern) mussten oft mit anderen zusammenarbeiten, was später gut lief, am Anfang gab es jedoch einige Verständigungsprobleme. Gegen Ende des Tages kam es dazu, dass einige Mitarbeiter in anderen Abteilungen aushalfen, wenn sie selbst mit der Arbeit fertig waren und andere Abteilungen wie z.B. die Produktion nicht hinterher kam.  Fiktiv wurden ebenfalls Löhne ausgezahlt. Die Summen der verdienten Gelder haben den einen oder anderen Schüler doch schon zum Nachdenken gebracht.
Zum Schluss wurde eine Firmenversammlung einberufen, in der der Monat ausgewertet wurde und über den nächsten spekuliert wurde. Außerdem stellte jede Abteilung ihre einzelnen Aufgabengebiete und die dazugehörenden Ergebnisse vor. Zudem teilten sie dem Vorstand mit, wo es Probleme gab.

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Betriebsversammlung

Wir fanden das Projekt Ability sehr interessant und informativ. Es wurden viele neue Eindrücke der Berufswelt vermittelt, die uns bei der Berufswahl und im weiteren Leben helfen werden.
Deshalb empfehlen wir das Projekt auf jeden Fall weiter und würden uns über eine Wiederholung (am besten über einen längeren Zeitraum) freuen.
Wir danken vor allem dem LKJ Thüringen e.V. und unsrer W/R-Lehrerin Frau Baunack, die uns das alles ermöglicht haben.

Jonathan Sander und Markus Chwalek, Klasse 9b

Auswertung des Ability-Projekts

Zwei Wochen nach unseren Projekt wurde es von Frau Jakob ausgewertet, die gemeinsam mit uns den Tag gestaltet hat. Leider musste die Auswertung auf den 06.03.2014 verschoben werden, da es vor den Ferien wegen gesundheitlichen Problemen nicht möglich war, das Projekt zeitnah auszuwerten.
Zunächst wurde zu allen Abteilungen einige Worte von Frau Jakob und unserer Klassenlehrerin Frau Wallrodt gesagt. Man konnte für sich selbst feststellen, was man gut gemacht hat und woran man vielleicht noch arbeiten sollte. Zuvor wurde jeder einzeln gefragt, wie man den Tag für sich empfunden hat. Wir bekamen Blätter, auf denen wir für uns selbst festhalten konnten, was uns dieser Tag gebracht hat. Notiert wurden Probleme des Tages, aber auch Dinge, die gut gelaufen sind. Außerdem wurde der Tag auch noch in Bezug zu einem Beruf gestellt, den man vielleicht einmal machen möchte.
Zusammenfassend kann man sagen, dass man Einiges dazu lernen konnte. Man konnte nicht nur erfahren, wie es im Berufsleben ist, sondern auch eine Reflexion zu seinem eigenen Fähigkeiten und Charakter bekommen.

Darien Flauger, Klasse 9b
31.03.2014