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"Theatervision"
 
mit dem
 
Kurs Ma14

Theater-Vision – wie im Fernsehen?

Donnerstag im Fernsehprogramm:
Nachmittags Familie im Brennpunkt, sowie Goodbye-Deutschland. In Überleitung zum Abend evtl. eine Kochshow und nun zum Gipfel des Abends die Schande Deutschlands: das heutige Abendprogramm mit Casting-Shows, sinnlosen Action- Shows oder der allgemeinen Politik-Debatte, welche eher auf einen Skandal durch unpassendes Verhalten eines Politikers aus ist.

Mal ganz ehrlich: Wer schaut sich diesen Mist noch an? Die Qualität des Fernsehens nahm in den letzten Jahren rapide ab, dies ist kein Geheimnis es ist ein allgemeiner Fakt. Das beste Beispiel bieten die heutigen Casting-Shows. Diese haben sich von ihrem eigentlichen Zweck weit entfernt. Anstatt jungen Leuten eine Chance zu geben ihre Talente öffentlich zu präsentieren, werden in der Mehrheit der heutigen Casting-Shows die Teilnehmer als Clowns missbraucht um die Bevölkerung zu belustigen. Die Konzerne scheinen sich auf Massenbegeisterung durch Belustigung einzelner Individuen der Gesellschaft umgestellt zu haben!

Unter dem Motto des beschriebenen Qualitätsverfalls lief nun auch die Theaterwoche des Kurses MA 14. Um den Leuten die Augen zu öffnen ist eine Visualisierung nötig, daher erstellten wir , mittels Ausschlussverfahren und einem vorher durchgeführtem Brainstorming, eine Auswahl von geeigneten Sendungen zusammen. In der Auswahl waren natürlich wieder alle Klassiker vertreten , doch nur einige konnten sich durchsetzen. Besonders beliebt waren die Kochsendungen oder das allseits bekannte Teleshopping.

Sobald alle Gruppen sich gegründet hatten, ging es an die Ideenentwicklung innerhalb der Gruppen. Dabei wurden die kreativen Beiträge in einer täglichen Auswertung vorgestellt und kritisch bewertet. Die Ergebnisse wurden über die ersten zwei Tage überarbeitet und am Ende des zweiten Tages lagen die ersten Konzepte vor. Auch die Plakate wurden am zweiten Tag fertig gestellt und in der Schule ausgehangen. Am dritten Tag konnten wir zum ersten Mal an unserem Aufführungsort proben und die Wirkung der eigenen Stimme über Mikrofon erleben. Dies stellte nicht nur für mich eine Herausforderung der neueren Art dar. Dabei einen besonderen Dank an Alex Shylov, der die Räumlichkeiten seiner Gemeinde für uns zur Verfügung gestellt hatte und sich mit Alex Köhler um die gesamte Technik kümmerte. Ohne diese beiden Herren wäre diese Aufführung nicht in dieser Weise möglich gewesen.

Mit einem voll durchgeplanten Ablauf verließen wir die Theaterwoche, auch wenn in der letzten Aufführung noch ein paar Abstimmungsschwierigkeiten zu sehen waren. Doch wie bei jedem großen Projekt sind eventuelle Pannen nicht ausgeschlossen und so befanden wir uns am Aufführungstag in personellen Schwierigkeiten. Bekanntlich ist das Stress das Gehirn flott macht, denn schnell wurde das Programm alternativ umgeplant! Trotz aller Schwierigkeiten gingen wir mit dem Motto : „Die Aufführung als Generalprobe“ in die Vorstellung.
Ich denke so einige haben sich an diesem Abend von ihrer schauspielerischen Leistung gegenüber dem Publikum selbst überrascht. Durch die souveräne Moderation von Steffi Kröning behielten wir unsere Struktur und der Rest kam gegenüber des Publikums wie von selbst.
Ich denke, dass wir alle viel Spaß hatten und diese Theaterwoche für alle eine einzigartige Erfahrung darstellt!

Kevin Gloth

Hier ein paar Schnappschüsse von unserer Theateraufführung:

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12.07.2013