Filmprojekt "Ver-rückte Wirklichkeiten" der Klasse 9b

Unser Filmprojekt in der Thüringer Landesmedienanstalt

Nach zweiwöchiger Vorbereitung startete am Montag, dem 24. März 2014, unsere Projektwoche in der TLM, der Thüringer Landesmedienanstalt.
Unsere Klasse hatte sich vorgenommen, einen kleinen Episodenfilm zum Thema "Ver-rückte Wirklichkeiten" zu erstellen. Der Titel ist zweideutig zu verstehen. Wir meinten allerdings keine  närrischen oder widersinnigen Wirklichkeiten, sondern Wirklichkeiten, die sich in unserer heutigen Zeit nicht erwartungsgemäß realisieren, die ver-rückt, sich also neben der normalen Spur bewegen.
Doch vorher hatten wir noch eine Menge zu lernen.
Jeden Tag trafen wir uns um acht Uhr in der Steigerstrasse 10. Zuerst besprachen wir den Ablauf des Tages und planten, was noch zu tun sei. Am Montag, dem ersten Tag, wurde uns erklärt, wie man mit den Kameras umgeht und welche Einstellungen man beim Aufnehmen einer Szene auswählen kann. Anschließend wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, wir bekamen jeweils eine Kamera und durften nun selbst erstmalig eine kleine Szene spielen und filmen. Hier begegneten sich zwei Menschen im Park und ein Streit brach zwischen beiden aus. Dabei sollten verschiedene Einstellungen ausprobiert werden. Unsere erste Arbeit am S.E.T. war nicht gerade von Erfolg gekrönt. Wir machten noch viele Fehler. Trotzdem war es aufregend alles wirklich allein zu betätigen und anzuwenden. Anschließend guckten wir uns die Szenen aus beiden Gruppen an und die Mitarbeiter der TLM sagten uns, was wir besser machen könnten. Abschließend stellten wir unsere vorbereiteten Drehbücher vor.
Am Dienstag, dem zweiten Tag, zeichneten wir unsere Storyboards. Als die ersten zwei Gruppen fertig waren, begannen sie, ihre Filme zu drehen. Die Schüler unserer Klasse, welche nicht in der jeweiligen Gruppe Schauspieler waren, halfen den anderen Gruppen, indem sie die verschiedenen Kameras bedienten, mit der Tonangel den Ton aufnahmen, Regie führten, die Shotliste ausfüllten oder die Klappe beschrieben und führten.
Mittwoch war der Hauptdrehtag. Vier Gruppen verfilmten ihre Drehbücher und drei von ihnen fingen anschließend mit dem Filmschnitt an.
Am letzten Tag, dem Donnerstag, koordinierten wir die restlichen Arbeiten und überprüften alle angelegten Dateien auf ihre Vollständigkeit. Zum Schluss benötigte unser Film noch einen Abspann. Uns kam die Idee, dass man die misslungenen Takes zusammenschneiden und die Namen der Schüler daneben schreiben könnte. Das machte enorm viel Spaß und erinnerte uns auch daran, wie viele Einstellungen falsch aufgenommen wurden. Uns allen wird der Satz von Chiara: „Jetzt leuchtet´s“, in Erinnerung bleiben, Chiara rief ihn in diesem Augenblick aus, als  begriffen hatte, dass an der Kamera ein kleines rotes Licht erstrahlt, wenn sie aufnimmt.
Wir möchten uns alle bei den freundlichen Mitarbeitern der TLM Marie Kristin Heß und Sven Jensen herzlich bedanken. Wir haben während dieses Projekts sehr viel gelernt, unheimlich viel Spaß gehabt und festgestellt, wie toll das Gefühl vor der Kamera ist. Herzlichen Dank, dass wir diese vier Tage Medienarbeit in Ihren Räumlichkeiten und mit Ihrer Unterstützung erleben durften.

Chiara Baumann und Leon Klein, Klasse 9b

Hier ein paar Impressionen von unserer Projektwoche im März 2014:


14.04.2014