JUGENDFORSCHT - BERICHT  2013

Dieses Jahr gab es wieder eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Jugend Forscht“.

„Jugend Forscht“ ist ein bundesweiter Wettbewerb um das Thema Naturwissenschaften. Es gibt mehrere Fachgebiete: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften,
Mathe/Informatik, Physik und Technik. In  jedem Gebiet werden Preise vergeben. Man sucht sich ein Thema aus und stellt es dann einer Jury vor. Anmelden kann man sich im Internet unter www.jugend-forscht.de  dort gibt es dann auch weitere Informationen.

Dieses Jahr habe ich mich mit dem Bau eines Mausefallenautos beschäftigt. Ich war im Fachgebiet Physik in der Kategorie für die jüngeren, bei „Schüler experimentieren“.

Man muss am Tag vom Wettbewerb nicht in die Schule, aber trotzdem früh genug aufstehen um zum Wettbewerbsplatz hinzufahren und alles aufzubauen. Die letzten Schrauben werden geölt, die Spickzettel durchgelesen, der Vortrag 20 mal vor sich hin gesprochen. Dann ist es so weit, die Jury kommt. Sie ist aber sehr freundlich!!!
Wenn man dann seinen Vortrag gehalten hat, hat man Freizeit. Nachdem die Jury fertig mit allen Vorträgen der Teilnehmer ist kommt die Öffentlichkeit (das heißt Schulklassen, Journalisten etc.). Die wollen natürlich alles über dein Projekt wissen. In dieser Zeit wertet die Jury aus und bestimmt die Plätze.
Später kannst du Führungen (z. B. durch den KI.KA, Schloss Einstein etc.)  mitmachen oder einfach die anderen Projekte anschauen.
Danach ist die Preisverleihung, sie dauert ziemlich lange, aber am Ende wird man dann hoffentlich mit einem Preis belohnt.
Bekommt man den ersten Preis darf man weiter zum Landeswettbewerb, wo ich auch hingefahren bin...

Landeswettbewerb  jugend- forscht  2013

Dieser Wettbewerb geht zwei Tage lang und findet meistens in Jena statt. Für ihn sollte man sein Projekt noch einmal überarbeiten und verbessern. Wenn man etwas gebaut hat, könnte man es auch noch einmal konstruieren. Die Jury ist anspruchsvoller als beim Regionalwettbewerb, aber natürlich nett. Ansonsten ist es nicht viel anders als bei dem Regionalwettbewerb. Du musst dein Projekt erneut vorstellen, die Fragen der Jury beantworten und du kannst dir natürlich die Sachen der anderen anschauen.

Ich habe mal ein paar Leute interviewt, warum sie bei „Jugend forscht“ mitmachen:

Warum machst du bei „Jugend forscht“ mit?
Nils: „Es macht Spaß! Man kann seine Projekte der Jury und der Öffentlichkeit präsentieren. Außerdem lernt man immer neue Leute kennen.“
Maximilian und Sascha:„Weil es Spaß macht und man lernt noch andere Dinge kennen.“
Eileen, Josefine und Marlene: „Wir hatten eine Idee und haben von diesem Wettbewerb gehört. So haben wir unsere Idee in ein Jugendforscht-Projekt umgesetzt.“

Am zweiten Tag kommt erst die Öffentlichkeit und nachmittags ist die Preisverleihung. Ich habe dieses Jahr den ersten Platz gemacht, und ich finde es lohnt sich dabei zu sein! Man hat natürlich in diesen beiden Tagen keine Schule.
Das war unser Programm:

Erster Tag: 08.30 - 09.00 Uhr Anreise
  09.00 - 11.00 Uhr Aufbau der Arbeiten an den Ständen
  11.30 - 12.30 Uhr Begrüßung und Briefing, anschl. Mittagessen
  12.30 - 17.00 Uhr Begutachtung der Arbeiiten durch die Jury
  17.15 - 21.00 Uhr Abendessen und Rahmenprogramm
  ab 21.00 Uhr Abreise zu den Unterkünften
   
Zweiter Tag: 09.00 - 12.00 Uhr Öffentliche Präsentation der Arbeiten
  14.00 - 16.00 Uhr Abschlussveranstaltung mit Würdigung der Preisträger

Ich empfehle etwas zur Beschäftigung mitzunehmen, weil man zwischendurch immer viel Zeit hat. Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr.

Antonia Oschmann, Kl.7d


Siegerurkunde Antonia Oschmann
PR420

Quelle: Thüringische Landeszeitung 19.03.2013
26.06.2013