Rechnen wie bei Adam Ries anno 1518

Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division … durch Verschieben der Münzen auf dem Rechentuch, schnell erlernten wir es,  dank unserer Rechenmeisterin , Frau Langer, und dank Adam Ries, dem Erfinder dieses ausgeklügelten Systems. Es handelt sich hierbei um eine praktische Anwendung für Handwerker und Händler des Mittelalters. Diese schickten ihre Kinder zu Adam Ries in die Rechenschule.
Am 8. November 2012 besuchten wir, die Klasse 5c,  die Schülerakademie in der Schottenstraße und erfuhren außerdem  eine Menge Interessantes  aus der Erfurter Stadtgeschichte, wie zum Beispiel, warum zur Zeit des Waidanbaus alle Jungen und jungen Männer sehr viel Bier trinken mussten, dass dieses Bier für die ärmeren Bevölkerungsschichten „ Plembe“ hieß und dass daher der volkstümliche Ausdruck stammt „sein Geld verplembern“.
Auf dem Rückweg statteten wir dem „Haus zum Schwarzen Horn“ noch einen kurzen Besuch ab. Hier lebte Adam Ries von 1518-1522/23 in Erfurt, gründete seine Rechenschule und ließ seine Rechenbücher drucken. Clara konnte besonders viel über dieses Haus berichten, denn ein Teil ihrer Familie lebte hier.
Viel zu schnell ging dieser Vormittag in der Erfurter Altstadt vorüber. Er war interessant und aufschlussreich.

Die SchülerInnen der Klasse 5c

28.11.2012