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"Wortwirkungswert:
Wort - Wirkung - Wert"

mit dem

Kurs A16EN4

 
 
„Wortwirkungswert: Wort-Wirkung-Wert“  -  Ein Theaterstück des Kurses 16/En4


Aufgeregtes Gemurmel tönte am Montag, den 15.06.2015, aus der Aula des Königin-Luise-Gymnasiums. Die Schüler der 11. Klasse blickten unseren Oberstufenleiter Herrn Diekmann erwartungsvoll an. „Wer von euch hat schon einmal in einem Theaterstück mitgewirkt?“, lautete seine erste Frage. Nur wenige Schüler hoben den Arm, denn in unserer Mitte gab es kaum Künstler, die vom Rampenlicht magisch angezogen wurden. Das sollte sich jedoch im Laufe unserer Theaterprojektwoche ändern.

Schon zu Beginn des Schuljahres hatten wir in unserem Stammkurs entschieden, dass unsere Darbietung etwas Besonderes werden sollte. Wir beschlossen, ein eigenes Stück zu schreiben.

Gemeinsam bearbeiteten wir Gedichte und Prosatexte und verfassten ein Skript. Einige Tage vor der Theaterwoche hielten alle das fertige Textbuch in den Händen, sodass wir in der Projektwoche sofort mit den Proben zu „Wortwirkungswert: Wort-Wirkung-Wert“ beginnen konnten.
Die Rahmenhandlung unseres Bühnenwerkes wird von Hannes und Mark – zwei sehr unterschiedlichen Charakteren - gestaltet.
Mark ist genervt, weil im Deutschunterricht nur „alte“ Literatur behandelt wird. Hannes hingegen faszinieren die Werke der letzten Jahrhunderte. Er möchte seinem Gegenspieler beweisen, dass alte Texte nicht unbedingt schlecht sein müssen.
Durch die Rahmenhandlung werden einzelne Szenen verknüpft, in denen Gedichte rezitiert und Prosatexte unterschiedlicher Epochen auf verschiedenste Art und Weise wirkungsvoll dargestellt werden. In den Proben achteten wir darauf, dass keine Gedichtrezitation einer anderen glich, um die Spannung für die Zuschauer zu erhalten. Außerdem sollte während des Stückes unsere Botschaft erkennbar werden: „Worte sind wertvoll; sie erzielen ein Wirkung. Dabei ist es egal, wie alt das geschriebene Wort ist.“
Besonders deutlich wurde in der Projektwoche, wie viel Planung und Arbeit notwendig ist, um ein Theaterstück aufführen zu können. Neben den szenischen Proben wurde an Technik und Bühnenbild gefeilt und nicht zuletzt mussten Flyer entworfen, gedruckt und verteilt werden.
Dass sich die Werbung ausgezahlt hatte, erwies sich, als wenige Minuten vor Beginn unserer Aufführung alle Plätze in der Aula belegt waren. Erwartungsfroh richteten die Zuschauer ihren Blick auf die Bühne. Aufgeregt und mit Vorfreude positionierten sich die Schauspieler. Unsere Vorführung konnte beginnen.
Anfangs war die Stimmung im Publikum noch sehr verhalten, doch spätestens Niklas‘ Rezitation des dadaistischen Gedichtes „An Anna Blume“ löste schallendes Gelächter im Publikum aus. Die Schüler unseres Kurses genossen das Gefühl, im Rampenlicht zu stehen und sich den Lehrern von einer ganz anderen, kreativen Seite zeigen zu können. Wir hatten riesigen Spaß und sammelten neue Erfahrungen.

Rückblickend können wir sagen: Unser Theaterprojekt  war ein voller Erfolg. Nach der Aufführung erhielten wir viele positive Rückmeldungen. Die harte und zeitaufwendige Arbeit hat sich gelohnt und allen viel Spaß bereitet.
Ein großer Dank gilt der Schulleitung und unseren Deutschlehrern, dass uns ein solches Erlebnis ermöglicht wurde. Wir werden bestimmt noch in vielen Jahren davon erzählen.

Paula Huber
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10.07.2015