Indien 2025/2026 - Der Blog zum zweiten Austausch mit Coimbatore (Indien)
Auf dieser Seite entsteht ein Blog mit den Erlebnissen der Teilnehmenden am zweiten Austausch mit unserer indischen Partnerschule im August/September 2025 (Erfurt) und Juni 2026 (Coimbatore). Vielen Dank an alle, die Texte und Bilder geliefert haben und noch werden.
Wie auf der indischen Seite über unseren Besuch berichtet wurde, kann man im Newsletter der Schule nachlesen und noch viele weitere Bilder entdecken: SAJONI Newsletter- 2 June 16 to 30, 2026.pdf
Allgemeine Informationen zur Partnerschaft finden sich hier.
19. Juni 2026: Abreise und langer Flug
Unsere deutsche Austauschgruppe hat sich früh am Morgen am Bahnhof in Erfurt getroffen. Von dort aus sind wir mit dem Zug nach Frankfurt gefahren, leider nicht ganz ohne Unterbrechungen. Am Frankfurter Bahnhof mussten wir uns dann ziemlich beeilen, um unseren Flug nach Mumbai noch rechtzeitig zu erreichen.
Während des Flugs gab es zwar ein Gewitter, ansonsten verlief alles reibungslos und ohne größere Probleme. Für einige von uns war es sogar der erste Flug – aber auch sie haben alles gut überstanden. Voller Vorfreude ging die Reise weiter…

Titel des Videos (Sprache: Tamil): 1.000 Schüler praktizieren Yoga an einem einzigen Ort
22. Juni 2026: Erster Schultag in Indien
Heute war unser erster richtiger Schultag an der SaJoNi. Los ging es mit der wöchentlichen Morning Assembly, bei der wir noch einmal feierlich begrüßt wurden. Anschließend folgte der erste Unterricht – eine Stunde Tamil, der offiziellen Sprache hier in Tamil Nadu. Außerdem hatten wir am Vormittag Unterricht in klassischem Volkstanz und karnatischer Musik. Diese Einblicke konnten uns die Vielfalt und die Traditionen der Kultur von Tamil Nadu und Indien besonders nahebringen, was eine tolle erste Erfahrung war. Am Nachmittag konnten wir für eine halbe Stunde gemeinsam mit unseren Austauschpartnern die jüngeren Klassenstufen besuchen und viele Fragen neugieriger Kinder beantworten.
Danach ging es mit verschiedenen Sportarten weiter: Zuerst stand für alle Karate auf dem Programm, anschließend Hockey, Badminton, Tennis, Basketball und Cricket. Obwohl viele von uns zuvor noch nie Cricket gespielt hatten, kam am Ende sogar ein richtiges Spiel zustande, was definitiv das Highlight des Tages war. Zum Ende des Schultages durften wir Kolam ausprobieren, eine Art Straßenkunst mit buntem Reismehl. Nachdem es uns vorgeführt worden war und dabei sehr einfach aussah, versuchten wir uns selbst daran. Nach ein paar Minuten konnten sich auch unsere Kunstwerke durchaus sehen lassen.
Insgesamt lässt sich sagen, dass aufgrund der teilweise großen Unterschiede jeder Tag voller neuer Eindrücke ist und man täglich etwas Neues über die indische Kultur lernt. Wir freuen uns schon auf morgen: Dann geht es mit dem Bus zu mehreren Sehenswürdigkeiten in Coimbatore und Umgebung.
Peter
23. Juni 2026: Kultur, Religion und Geschichte Indiens
Heute haben wir einen Ausflug nach Coimbatore gemacht und viele interessante Orte besucht. Zuerst waren wir im Perur-Tempel, wo wir viel über den Hinduismus, verschiedene Götter und religiöse Traditionen gelernt haben. Danach besuchten wir die Firma Roots Multiclean. Dort bekamen wir Einblicke in die Arbeitsbedingungen und den Alltag in einem indischen Unternehmen.
Anschließend sahen wir den Lotus-Tempel und fuhren zum Geburtsort von Swami Satchidananda, dem Gründer unserer Partnerschule. Dort erfuhren wir nicht nur mehr über sein Leben, sondern auch über andere Religionen und deren Gemeinsamkeiten. Zum Abschluss besuchten wir das Gandhi-Museum, wo wir viel über das Leben und Wirken Mahatma Gandhis sowie die Geschichte Indiens gelernt haben.
Der Tag war sehr abwechslungsreich und hat uns viele neue Eindrücke über die Kultur, Religionen und Geschichte Indiens vermittelt.
Yuna, Janda
24. Juni 2026: Neue Talente
Heute hatten wir einen weiteren abwechslungsreichen Tag an unserer Austauschschule und konnten erneut spannende Einblicke in den Alltag der indischen Schülerinnen und Schüler gewinnen.
Unser Morgen begann mit einer Yogaeinheit, welche uns physisch und geistig stärken soll. Anders als sonst fand diese heute in einer kleineren Gruppe statt – nur die deutschen Austauschschüler. Nach dem Frühstück startete anschließend der Unterricht. Zunächst lernten wir weitere Tamilbuchstaben kennen. Danach stand zum ersten Mal Kunst auf unserem Stundenplan. Nach einigen kreativen Anregungen entwickelten wir in kleinen Gruppen eigene Ideen und setzten diese gemeinsam um. Im Anschluss ging es musikalisch weiter: In je einer Stunde mit traditioneller Musik und Volkstanz konnten wir die Fähigkeiten, die wir bereits am ersten Schultag kennengelernt hatten, weiter verbessern. Dabei erfuhren wir auch, dass wir die eingeübten Tänze und Lieder später bei der Talentshow der Schule präsentieren werden.

Nach einer kurzen Pause folgte unsere zweite Karatestunde in Indien. Besonders viel Spaß machen diese Stunden wegen des humorvollen Lehrers, der immer für gute Stimmung sorgt. Anschließend stand Sport auf dem Programm. Dabei konnten wir erneut zwischen Tennis, Cricket, Hockey, Badminton und Basketball wählen. So war für jeden etwas Passendes dabei.
Außerdem nahmen wir an einem Gebet teil und konnten dadurch einen weiteren Aspekt des Schulalltags kennenlernen. Für viele folgte danach das Highlight des Tages: das gemeinsame Kochen. In der Schulküche bereiteten wir verschiedene Soßen, ein Dessert und Chapathi – ein traditionelles indisches Fladenbrot – selbst zu. Vom Schneiden der Zutaten über das Kneten des Teigs bis hin zum Würzen durften wir alle Aufgaben übernehmen. Dadurch erhielten wir einen Einblick in die Großküche der Schule.

Den Tag ließen wir schließlich beim gemeinsamen Essen ausklingen und genossen die Gerichte, die wir zuvor selbst zubereitet hatten. Es war ein erlebnisreicher Tag voller neuer Eindrücke, kreativer Aktivitäten und kultureller Erfahrungen.
Tammy, Marie
25. Juni 2026: Natur und Klima Indiens
Am Donnerstag sind wir nach Coonoor in den SIMS Park gefahren, um dort die schöne Natur Indiens zu erleben. Der Park ist bekannt für seine Vielzahl an Baum- und Pflanzenarten. Anschließend besuchten wir den Karnataka Garden in Ooty. Schon auf der Fahrt dorthin bestaunten wir die ungewöhnliche Architektur und die breite Pflanzenwelt Indiens.
Besonders die vielen bunten Häuser bilden einen starken Kontrast zu unserer Gewohnheit zu deutschen Häusern. Anschließend besuchten wir in Ooty den Shopping Bazar, um Souvenirs für Familie und Freunde zu besorgen. Aus kultureller Sicht betrachtet haben wir gelernt, dass Indiens Klima viel vielfältiger ist, als wir erwartet hätten. In Ooty zum Beispiel war das Wetter sehr ähnlich zu dem in Deutschland. Es war relativ kühl. Außerdem sind wir mit einer Eisenbahn von Ooty zurück nach Coonoor gefahren, was uns zurück in die Kolonialzeit versetzte und uns bewusster machte, wie sie sich auf Indien und die Einheimischen auswirkte. Um den Tag abzuschließen sind wir mit dem Bus von Coonoor zurück zur Schule gefahren und haben die Lautsprecher des Busses genutzt, um uns mit Partymusik zu vergnügen. Insgesamt haben wir alle den Tag sehr genossen.
Elin
26. Juni 2026: Wirtschaft, Weberei, Weisheit
Nun ist schon fast eine Woche seit unserer Abreise vergangen und wir haben so viel erlebt, dass all die Wörter, die man bräuchte, um das zu erzählen, leider den Blog sprengen würden. Also versuchen wir uns kurz zu fassen, mit dem vielen Spannenden, was wir heute erlebt haben. :)
Wir haben uns früh in der Schießanlage getroffen und jeder durfte mindestens zweimal schießen. Das lief mal gut, mal schlecht; manche waren sehr nah am Bullseye und andere ... nun ja, sie haben zielsicher/selbstbewusst neben die Scheibe geschossen. :) Nach dem Frühstück ging es dann mit dem Bus in eine Saree-Weberei. Dort sind wir in die Welt der Sarees eingetaucht, wobei uns die Arbeit gezeigt, sowie Sarees vorgestellt wurden. Eine Seidensaree braucht für seine Fertigstellung etwa 15.000 Bewegungen. Die Muster der Sarees werden von Generation zu Generation weitergegeben. Kleine Unternehmen können kaum überleben, deshalb verkaufen mehrere Familien ihre Sarees gemeinsam in einem lokalen Zusammenschluss. In der Weberei, die wir besucht haben, werden auch Sarees auf Anfrage hergestellt. Es gab viele Seidenfarben und Muster. Die Seidensarees werden von Hand und mit Maschinen gemacht. Die indische Regierung stellt dafür die Maschinen und das Material bereit, um die Wirtschaft anzukurbeln.
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Danach sind wir zu einem Tempel in der Nähe gegangen. Dort haben wir eine schnelle Segnung bekommen, weil sie gleich schließen wollten. Anschließend ging es zum Mittagessen in die Schule. Wir hatten eine Pause, um unsere Tasche für das Wochenende in den Gastfamilien zu packen.
Gegen Ende des Tages waren wir Teil einer 3-stündigen Session von Dr. V. Ganesan. Er erzählte uns etwas über die Geschichte, Kultur und Bevölkerung Indiens und sang dann ein Lied mit uns. Das Lied ist ein Gedicht von Bharathiyar, einem bekannten Dichter. Es stammt aus der Zeit des Kolonialismus und forderte alle Inder gleichermaßen auf hervorzutreten. Außerdem gab Dr. Ganesan uns viele Weisheiten mit auf dem Weg, die der/die eine oder andere möglicherweise zukünftig mit sich in der Hosentasche trägt.
Etenia, Ada
27. Juni 2026: In die Gastfamilien
Unser Tag startete relativ früh, nämlich um 6:00 Uhr morgens. Um 6:30 Uhr haben wir angefangen, für unsere Talent Show zu üben. Nach dem Frühstück ging es weiter mit zwei Stunden Tamil-Unterricht. Dort lernten wir, wie wir uns vorstellen und unsere Namen auf Tamil schreiben. Nach einer Juice Break ging es weiter mit Folk Dance und anschließend einer Stunde Kunst. Leider wurden unsere Leinwände in der einen Stunde nicht fertig, weshalb wir am Dienstag noch einmal Zeit dafür bekommen werden.
Danach ging es zum Mittagessen und anschließend zum Sachenpacken für das Wochenende in den Gastfamilien. Um 14:00 Uhr ging es los zu den Gastschülern nach Hause. Johanna und ich legten einen Zwischenstopp am Kodiveri-Wasserfall ein, einem sehr schönen Wasserfall. Anschließend hielten wir noch beim Café von Milky Mist, einem bekannten Hersteller von Milchprodukten in Indien. Spät abends kamen wir bei unseren Gastfamilien an. Dort lernten wir schon viel über die Kultur, zum Beispiel, dass man im Haus meistens barfuß läuft und es als unhöflich gilt, Schuhe oder Schlappen zu tragen. Unser Abend endete mit einem traditionellen indischen Abendessen. Zuerst gab es Gulab Jamun als Dessert, danach eine Art Reisnudeln mit Banane und anschließend Reis mit Chili. Da es dann schon sehr spät war, endete unser Abend nach einem längeren Gespräch mit unserer Gastschülerin und ihrer Familie.
Tilda & Johanna


29. Juni 2026: Besondere Momente in der Gastfamilie
Der Montag war definitiv einer der spannendsten Tage des Austauschs. Ich durfte meine indische Gastfamilie mit zur Arbeit begleiten. Sie besitzt eine große Firma zur Lebensmittelproduktion, und ich konnte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Es war total interessant zu sehen, wie dort gearbeitet wird und wie viele verschiedene Produkte hergestellt werden. Das Beste war natürlich, dass ich auch viele typisch indische Lebensmittel probieren durfte. Danach fuhren wir in eine große Shopping Mall in Bengaluru. Dort haben wir uns nach Souvenirs umgesehen und typisch indisches Gebäck gegessen. Es war spannend, die vielen Geschäfte zu erkunden und das bunte Treiben mitzuerleben.
Meine Gastfamilie war den ganzen Tag über unglaublich freundlich und hat sich immer darum gekümmert, dass ich mich wohlfühle. Sie sind auf meine Bedürfnisse eingegangen und haben mir vieles erklärt. Natürlich gab es auch immer wieder lustige Situationen – vor allem wegen unserer unterschiedlichen Gewohnheiten oder weil wir uns manchmal nicht ganz verstanden haben. Aber genau diese Momente haben den Tag irgendwie besonders gemacht.
Ein echtes Highlight war das Go-Kart-Fahren. Meine Gastfamilie schien das allerdings nicht zum ersten Mal zu machen, denn sie waren unglaublich schnell. Gegen sie hatte wirklich niemand eine Chance. Trotzdem hatten wir alle viel Spaß und haben viel gelacht. Am Abend gingen wir gemeinsam in ein Restaurant und bestellten eine Mischung aus deutschem und indischem Essen. Dadurch konnte ich die Unterschiede zwischen den beiden Küchen noch einmal besonders gut erleben. Es war interessant zu sehen, wie verschieden die Gerichte sind und trotzdem alles richtig lecker geschmeckt hat.

Als wir wieder zu Hause waren, überraschte mich meine Gastmutter noch mit etwas ganz Besonderem. Sie lieh mir einen ihrer Saris und half mir dabei, ihn traditionell anzuziehen. Dazu bekam ich passenden Schmuck, und am Ende machten wir ganz viele gemeinsame Fotos. Das war ein richtig schöner Moment und ein toller Abschluss für den Tag.
Nach diesem ereignisreichen Tag war ich zwar ziemlich müde, aber gleichzeitig auch sehr glücklich. Ich habe unglaublich viele neue Eindrücke gesammelt und werde mich sicher noch lange an diesen Tag erinnern.
Adele
1. Juli 2026: Neue Talente
Anschließend stand noch eine letzte Karate-Stunde auf dem Programm. Dabei konnten wir noch einmal zeigen, was wir in den vergangenen Tagen gelernt hatten. Danach wurde es kreativ: Im ART-Unterricht gestalteten wir gemeinsam ein deutsches Plakat, auf dem wir verschiedene Eindrücke und Besonderheiten Deutschlands festhielten.
Am Abend folgte dann eines der Highlights des Tages – unsere Talentshow. Zunächst präsentierten wir unsere Einzeltalente, die jeweils zu zweit vorbereitet worden waren. Dabei wurden Karate, Gesang, Tanz, Trommeln, Zeichnen und Fotografie vorgestellt. Anschließend folgten die drei großen Gruppendarbietungen. Den Anfang machte eine Pantomime über deutsche Stereotype, gefolgt von einer Tanzeinlage mit bekannten deutschen Partytänzen wie der Macarena und „Cotton Eye Joe“. Den Abschluss unseres Programms bildeten selbst geschriebene Gedichte, die noch einmal viele Eindrücke und Gefühle der vergangenen Tage aufgriffen.
Zum Schluss wurden wir alle gemeinsam auf die Bühne geholt und lernten einen traditionellen indischen Volkstanz. Schulleiterin Uma war von unserem gesamten Programm sichtlich begeistert und lobte den Einsatz aller Beteiligten. Im Anschluss an unsere Talentshow zeigte eine professionelle Tanzgruppe der Schule noch einen beeindruckenden traditionellen Tanz in farbenfrohen indischen Tanzgewändern, der den Abend perfekt abrundete.
Nach einer ausführlichen Feedback- und Reflexionsrunde ließen wir den Tag gemeinsam ausklingen. Für einige hieß es anschließend schon, die Koffer zu packen und sich langsam auf die Heimreise vorzubereiten. So ging ein ereignisreicher vorletzter Tag mit vielen schönen Erinnerungen zu Ende.
2. Juli 2026: Letzter Schultag
Heute hatten wir unseren letzten Schultag an der SaJoNi. Dazu schauten wir uns nach dem Frühstück einige Videos über den Schulgründer unserer Austauschschule und Indien selbst an. Anschließend durften wir dann auch noch in ein paar reguläre Unterrichtsstunden der Schüler reinschnuppern. Dabei haben sich auch nochmal gut die vielen Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede des Unterrichts an unseren beiden Schulen herausgestellt. Danach ging es weiter mit einigen Einblicken in die sogenannten Labs der Schule. Dort finden besondere Unterrichtstunden in Fächern wie Biologie, Chemie, Physik aber auch Englisch statt. Beispielsweise kann in diesen gut ausgestatteten Räumen experimentiert und besonders gut veranschaulicht werden und im Computer Lab hören sich die Schüler regelmäßig Audios an, um ihr Englischverständnis zu verbessern. Im Anschluss daran folgte eine letzte Stunde Kunst, in der wir all unsere Gruppenwerke vollendet haben.

Und bevor es dann ein etwas besonderes Mittagessen geben sollte, hatten wir noch die Gelegenheit, mit Hilfe eines Fragebogens Feedback für den gesamten Austausch und die einzelnen Aktivitäten zu geben. Das haben alle ganz ausführlich genutzt und sich danach schon auf eine kleine Überraschung zum Mittag gefreut. Die bestand darin, dass wir ganz traditionell von Bananenblättern essen durften. Eigentlich dient das Bananenblatt dabei einfach als Unterlage für das Essen, trotzdem war es irgendwie besonders davon zu essen und wir waren alle froh dieses Erlebnis noch mitnehmen zu können.

Nach dem Mittag hatten wir von 14 bis 16 Uhr Freizeit, sollten aber aufgrund der bevorstehenden Abreise unsere Koffer packen. Wir konnten uns dann aber auch noch einmal ausruhen. Nach den zwei Stunden Pause haben wir mit unseren indischen Austauschpartnern ein Cricket-Match gespielt. Cricket ist der Nationalsport von Indien, deshalb haben wir uns alle sehr gefreut, diesen Sport mal auszuprobieren zu können. Das hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn die Regeln und das Treffen des Balles am Anfang für viele eine Herausforderung war. Danach hatten wir eine Tea- und Coffee-Break und konnten die Zeit von 18.30 bis 19.30 Uhr nutzen, um uns online zum ersten Flug einzuchecken und weiter unsere Sachen zu packen. Als so gut wie alles gepackt war, gab es unser letztes Abendessen in der Schule. Danach hatten wir unser tägliches Briefing und danach noch Zeit mit unseren Gastschülern. Wir haben gemeinsam eine Runde Uno gespielt. Als die Mädchen gehen mussten, haben wir sie noch zum Dorm gebracht, um so viel Zeit wie möglich mit ihnen zu verbringen. Unserer Meinung nach war unser letzter Tag an der Schule ein sehr schöner Tag mit vielen tollen Erlebnissen.
Tammy, Leya

Metropole Mumbai


Abschied von oben

Über den Wolken


Wie auf der indischen Seite über unseren Besuch berichtet wurde, kann man im Newsletter der Schule nachlesen und noch viele weitere Bilder entdecken:
SAJONI Newsletter- 2 June 16 to 30, 2026.pdf

Rückblick auf den Besuch der Inder in Erfurt August/September 2025
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23. August 2025: Willkommen und Kennenlernen
Am Samstagmorgen halfen viele fleißige Eltern, unsere Turnhalle für eins der großen Highlights des Austausches vorzubereiten. Geplant war ein „Mega Sleepover“. Indische und deutsche Schüler verbringen ihre erste Nacht alle zusammen. Perfekt zum Besser-Kennenlernen.
Dann sind auch schon unsere Gastschüler und -Lehrer in Erfurt eingetroffen. Sie wurden feierlich von unserer gesamten Truppe, mit Banner, am Bahnhof empfangen. Trotz der langen Reise hatte jeder ein Lachen im Gesicht, als sie ankamen. Unsere indischen Freunde wurden direkt vor eine kleine Prüfung gestellt: sich mit dem Erfurter Bahnsystem zurechtfinden. Mit der Hilfe der deutschen Schülern klappte es einwandfrei.
An der Schule angekommen, wurden durch Zufallsprinzip deutsch-indische Pärchen eingeteilt. Wir Gastschüler durften Mentor für die Neuankömmlinge spielen und ihnen unser Schulgelände und die Turnhalle zeigen. Mit verschiedenen Spielen sind sich alle ein Stück nähergekommen und schon bald hallte Gelächter über den Schulhof.
Am Abend gab es ein kleines Willkommens-Fest. Die Gasteltern und Schulleiter schmissen für uns den Grill an. Zusammen mit selbstgemachten Salaten und Süßem am Buffet das perfekte erste Abendessen in Deutschland.
Hundemüde sind alle in ihre Schlafsäcke gefallen. Jedoch hat es eine Weile gedauert bis Getuschel und leises Lachen verklungen war.
Clara
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On Saturday, August 23, 2025, the Indian exchange students arrived in Erfurt. The German students met at the train station at 2:45 PM. Everyone then received a rose for each Indian student. When the train finally arrived, we welcomed them with a poster and the roses. After all the suitcases and students were off the train, we all took the tram to the school. There, each Indian student was assigned a German mentor for the weekend. We gave them a tour of the gym and the grounds. After that, we played some initial getting-to-know-you games and were supposed to find in groups the differences between India and Germany regarding various topics. In the evening, there was a barbecue organized by the parents. After the meal, we played volleyball and soccer in groups. We spent the night together in the gym.
Natalie
24. August 2025: Der erste Morgen am KLG
On Sunday, after our adventurous sleepover in the gymnasium, we started the day with a short yoga session. We relaxed with some meditation, followed by two yoga flows. The Indian students were used to it, but it was a nice new experience for the German students. The day continued with a German breakfast and team-building activities, such as building spaghetti towers. This was a great way to get to know each other better, because that afternoon we had to choose our exchange partner.
Tammy Stahr, Kavya Sri
25. August 2025: Großer Auftakt in der Aula mit Orchester und Fernsehen
Da es an diesem Tag unterschiedliche Aktivitäten am Nachmittag gab, geben wir hier zu diesem Tag zwei Blogbeiträge wieder
Etenia, Harshini
On Monday, the Indian guest students were welcomed in our assembly hall. The orchestra played and several people spoke. The television was also there. In the end, we all got jackets for the exchange. We really liked them. Afterwards there was a "round table discussion". We talked about our wishes, goals and any problems. For lunch, we all ate together in our cafeteria. The German students then had to go their normal class and the Indian students could choose an activity.
We then went pedal boating with 2 other host families in Hohenfelden. That was great fun. At the end of the day, we went to the restaurant and slept straight afterwards.
Akil, Adele26. August 2025: Deutsch und Geschichte in der Schule und in der Stadt
On Tuesday we got to school at 7.20 am. both of our classes started at 7.30, so we split up and went to participate in our lessons. The first and second lesson for the indian students was german with Elisabeth, for some german students maths. In the break the german stundents picked up their host partners and went to the supermarket Tegut. After the break the indian students had two history lessons with Mr K. the indian students learnt about the berlin wall, historical incidents through cards and maps and discussed about the country's past. Some german students had english classes. After the break, all of us went to have lunch together. After the lunch the german students had to get back to their classes and the indian students went to have a city tour. The indian students vistited the "Krämerbrücke" and learnt about the shop present there. Later we visited the "Petersberg" and saw the view of Erfurt. The indian students learnt about the story of the soldiers to protect the city. At 3 pm the german students came to pick up the indian students to spend the afternoon together. We had a wonderfull evening at the sushi shop. The indian students tried new dishes together and on our way back home we had ice cream. We went home full and happy.
Siva Shree, Elin
27. August 2025: Ausflug nach Jena
Today the plan was to visit the city Jena, but the train was cancelled so we took the second train. We reached the city, and then we visited the 'IMAGINATA MUSEUM". There we learned some science stuff. After a walk, next we went to the INDIAN RESTAURANT (TAJ) and ate a good Indian food. After that our plan was to visit the "ZEISS PLANETARIUM". We reached it using the tram. There we learned about our "Universe and how it was created". After the second science time of the day we visited the "GOETHE-GALLERIE" mall and shopped with our friends and host partners. Then we reached the rail station by a short walk and got the train and reached the "MAIN STATION ERFURT" and returned to our home.
Spanthana, Hariharasudhan
28. August 2025: Schulleben und Empfang im Erfurter Rathaus
Today was a truly enriching and memorable day, packed with cultural learning, meaningful interactions, and unforgettable experiences. We began our morning with a lively music class, where we explored various rhythms using different instruments. It was not only a fun way to start the day but also a great opportunity to connect through the universal language of music. Following the music session, we had a German lesson that introduced us to new vocabulary and grammar structures. The teacher made the learning process engaging and interactive, which helped us gain more confidence in using the language. It was impressive to see how much we've progressed already! During the breaks, we had time to relax and mingle with each other, deepening the bonds we've been building throughout the program. One special moment was when we gathered in the auditorium for an official group photo — a nice keepsake to remember this unique experience by.
Lunch was another highlight of the day. The vegetarian selection was not only healthy but also incredibly tasty. We enjoyed a variety of dishes and shared conversations that ranged from cultural traditions to future aspirations, making it a truly heartwarming and enriching mealtime.
In the afternoon, we visited the Alte Synagoge (Old Synagogue), one of the oldest preserved synagogues in Europe and a designated UNESCO World Heritage Site. The visit was both moving and educational. We learned about the building's long and complex history, and we were especially fascinated by the Erfurt Treasure, a stunning collection of medieval coins, jewelry, and artifacts that offered a tangible glimpse into the past. Later in the day, we were warmly welcomed at the town hall, where we were given an insightful introduction to Erfurt’s rich history and cultural heritage. The reception was gracious, and it felt inspiring to be acknowledged as young ambassadors of our respective cultures.
Leya Elin Stantzsch, Thanyaa SV und Marie Zeidler
29. August 2025: In der Natur um Erfurt
As usual, the German host students were bringing their exchange partners to school in the morning. Then our guests had two German lessons with their teacher Miss Witzenhausen, where they wrote a test about their skills in our language. Afterwards the Indian students could choose between Astronomy, History, German, Biology lessons, regarding their own interests, which they had with one of the classes in our school. After finishing our studying, we made our way to go for a relaxing walk in the “Steiger”, a nearby forest, to which we only had to walk for about 15 minutes. There a ranger waited for us, she taught us much about the beauty of the nature and guided us to the “Apfelgut”, an Appel farm inside of the woods. On our way there, we had to face many challenges such as the steep way, which was hard to climb or the heavy rain, that made all of us wet. After an intensiv and exhausting but also really interesting hike in our city forest, we arrived at our destination and had a really nice Picknick there. We ended our first week together with Indian specialties, some snacks, German food, many laughs and a joyful time together. Going home, everybody is excited for the adventures week end in the host families and the following days to come.
Johanna
1. September 2025: Klimawandel im Fokus
This morning, we had a so called climate breakfast, It was actually a climate-friendly breakfast, so we first met in the morning and talked about different criteria for food to be climate friendly. After this, we gathered together in groups and picked some topics (we had the vegetables). The challenge was to buy a few products being regional, seasonal and plant-based (which wasn’t hard because of the vegetables:). Moreover, we had to be aware of not buying too much in order to keep plastic and food waste at a minimum. After shopping all the groceries, we had a yummy and diverse breakfast:) Later, we had a joined music lesson with both indian and german students which was quite funny since we not only had to sing but playing shakers and the drums. Before we went to the cinema, we had a quick lunch and then went in to watch a movie called ‘Everything will change’. Its was about climate change, the diversity of nature and how we as mankind would live in the future. After we watched the movie, we went back to the school, to talk to mrs. Reim and also had the option to choose between two tasks. The first one was the talked about, what happened in the movie and to find options how to reducing waste and preventing extensions life/ species change from spreading further. The second option was to write about, what happened in the movie and all the things, that comes to our mind when we think about the movie. Afterwards we spent our time with the indian students together, to go shopping, to explore the city or to rest.
Jolina, Helene, Adhvaitha, Saran
2. September 2025: Disco-Fox, X-Fab und Geschenkekauf
3. September: Der letzte Tag in Erfurt
We started the morning with a short yoga session in the park. After this, the German students had their second and third lessons, while the Indian students attended a German lesson. At around 10:30, we had an evaluation and later our lunch break. Some of us met at a student’s place to celebrate a birthday, and then went home so the Indian students could pack their bags. At 5:30 pm, we had a farewell ceremony in a rather casual setting, which was nice. Overall, it was a very pleasant and relaxed last day together here in Erfurt.
Tilda and Krishvikaa
Am 4. September ging es dann für die indische Gruppe in Begleitung von Frau Reim mit dem Zug von Erfurt nach Berlin. Dort lernten sie noch etwas die Hauptstadt kennen und waren auch in der Botschaft ihres Landes zu Gast. Dann erst nahm die Delegation den Flieger wieder zurück nach Südindien. Alle, die dabei gewesen sind, freuten sich auf das Wiedersehen dort im Juni 2026, von dem der Blog oben berichtet.






































